RAin Sievers-Römhild erzielt Vergleich vor dem Amtsgericht Saarbrücken.

Dem Prozess zugrunde lag folgender Fall: Nach einem Stromausfall funktionierte ein hochwertiges elektronische Gerät des Klägers wegen Spannungsschwankungen nicht mehr – er verlangte deswegen Schadensersatz vom Netzbetreiber. Dieser weigerte sich außergerichtlich vehement. Erst das Gericht konnte ihn davon überzeugen, die Hälfte des Schadens zu ersetzen. Der Netzbetreiber haftet nämlich grundsätzlich nach § 823 BGB i.V.m. § 18 NAV, sofern er sich nicht exkulpieren kann.

Beschluss des Amtsgerichts Saarbrücken vom 12.05.16 - Az: 37 C 402/15 (08)